Die besten Call Center und Mitarbeiter aus Deutschland
Die deutschen Callcenter Verbände beklagen seit Langem den schlechten Ruf ihrer Branche. Dabei wäre es doch ihre Aufgabe, das Image in Richtung Realität zu lenken. Aber Marketing scheint nicht deren Kernkompetenz. Auf unsere Nachfrage hin prahlt man mit diversen, politischen Aktivitäten und Verhandlungen mit der Bundesnetzagentur. Die Ergebnisse in Bezug auf Imagesäuberung sind bekannt. Mehr als 400.000 Mitarbeiter in diesem Wachstumsmarkt leiden unter der negativen Resonanz auf ihre Arbeit.
Eine wesentliche Ursache ist das Wirken der schwarzen Schafe der Branche, die auf unterschiedlichste Weise die scheinbare Anonymität ihres Tuns ausnutzen. Nur zu leicht werden Berichte über das unredliche Tun einzelner Unternehmen und Mitarbeiter auf die Gesamtheit projiziert und gerne – siehe Wallraff – unter dem Mantel journalistischer Recherche publikumswirksam vermarktet. Der Erfolg in der Minimierung dieser Nebenwirkung einer insgesamt wirtschaftlich gesunden Entwicklung sollte eine wesentliche Bemessungsgrundlage für die Beiträge zu den besagten Verbänden darstellen. Sofern den Callcenter Verbänden die Politur des Images nicht gelingt, müssen sie der Verantwortung dafür auch Rechnung tragen. Die Vielfältigkeit der Berechnungsmodelle, anhand derer der Erfolg der Callcenter bemessen wird, bietet schließlich auch eines, das die Verbandsmitglieder auch gegenüber den Verbänden zur Anwendung. bringen könnten: Kein Erfolg – Kein Beitrag. Die vielerorts feststellbare Erwartungshaltung gegenüber den Callcentern, auf eigenes Risiko in Vorleistung zu gehen und nur im Erfolgsfall die geleisteten Dienste zu berechnen, wirkt sich verheerend aus. Die Betreiber zu vieler Callcenter verlagern dieses Risiko auf ihre Mitarbeiter und honorieren jene am besten, die den meisten Umsatz, die kürzesten Gesprächszeiten und die niedrigsten Follow-up-Kosten aufweisen können. BlaBlaBla – wurde ja alles schon 1000fach diskutiert.
